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ule hieß die zierliche Nixe in dem idyllischen Gewässer nahe dem heutigen Dorfe Hennstedt. Ebeil, Sohn des Steinbeilmachers aus dem Germanengeschlecht der Oesche, lebte eine halbe Wegstunde südlich. Er begab sich häufig zum Fischen an den kleinen Weiher. |
| Es war
ein herrlicher Sommertag als sich die kleine Nixe in dem Netz des jungen
Fischers verfing . Sie blickten sich an und verliebten sich sogleich
ineinander. Sie wollten fortan nicht mehr voneinander lassen.
Jule schenkte Ebeil den Ring der Unsterblichkeit, der auch unsere Welt mit der ihren verband, mit der Zauberwelt der Feen und Elfen. |
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Das kleine Häuschen, welches Ebeil am Ufer errichtete, wurde zur Begegnungsstätte dieser Welten. Sie nannten es die 'Herberge zur Seelust'. Dort trafen sie sich mit ihren Freundinnen und Freunden und lebten viele Jahre glücklich und zufrieden. |
| Doch listige
Räuber kamen, raubten den Ring der Unsterblichkeit und im Streit untereinander fiel er in die
Fluten. Kurz darauf schloss Ebeil die Augen für immer. Man bestattete ihn
in einem Hünengrab bei Oeschebüttel. Jule zerbrach an ihrem Leid und
kehrte mit ihren Freundinnen zurück in ihre Zauberwelt.
Viele Jahre suchten und gruben Menschen vergeblich nach dem Ring. Doch was sie fanden war ein besonders guter, blauer Ton. Daraus entstanden allerlei Töpferwaren, die unter dem Begriff 'Kellinghusener Fayencen' berühmt wurden. |
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| Ton bescherte uns dieser Ring für Nützes und Unnützes, Mergel für die Bauern zur Verbesserung ihrer kargen Geestböden und einen kleinen See, ein beschauliches Fleckchen Heimat für Mensch und Tier. |
| An lauen Sommertagen kann man in der Abenddämmerung gelegentlich noch heute den Tanz der Elfen am anderen Ufer des Sees beobachten. |
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